Schwarzbrotabend: Gender – zwischen Wahn und Wichtigkeit

Bei Schwarzbrotabenden werden auch Themen angefasst, die wie eine „heiße Kartoffel“ schnell weitergeworfen oder gar nicht angefasst werden.

Unter „Gender“ versteht man die Geschlechtsidentität des Menschen als soziale, nicht als biologische Kategorie: Wie ein Mensch sich selber wahrnimmt und sein Rollenverhalten. „Gender Mainstreaming bedeutet, dass die Politik, dass aber auch Organisationen und Institutionen jegliche Maßnahmen, die sie ergreifen möchten, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und von Männern untersuchen und bewerten sowie gegebenenfalls Maßnahmen zur Gleichstellung ergreifen.“ (Bundeszentrale für politische Bildung).

Welches berechtige Anliegen vertritt das „Gender Mainstreaming“, welche Grenzen und Gefahren sind zu erkennen? Welche Menschenbilder und Weltanschauungen werden im Hintergrund sichtbar? Wie können wir respektvoll über das Thema ins Gespräch kommen, ohne in Polemik zu verfallen und von „Gender Gaga“ (Birgit Kelle) oder von „Genug gegendert“ (Tomas Kubelik) zu sprechen? Welche Bedeutung haben Geschlechterrollen für Glauben, Denken und Erziehung?

mit Pastor Dr. Michael Rohde